Das Versorgungswerk regelt alles. Dachtest du.

Arztpraxis, Kanzlei, Apotheke, Architekturbüro, Notariat – wer in einem Kammerberuf tätig ist, zahlt pflichtbewusst in sein Versorgungswerk ein. Und die meisten vertrauen darauf, dass das reicht.

Aber reicht es wirklich?

1,1 Milliarden Euro Verlust beim Zahnärzteversorgungswerk Berlin. Bis zu 690 Millionen Euro fehlen bei der Bayerischen Versorgungskammer. 300 Millionen Euro weg bei der Ärzteversorgung Hessen. Rentenkürzungen von bis zu 30 % halten Experten für realistisch.

Das sind keine Einzelfälle mehr.

Und das Besondere dabei: Wer im Versorgungswerk ist, kommt nicht raus. Pflichtmitgliedschaft, ohne Wahlfreiheit, ohne Ausstieg, egal was passiert.

Was das bedeutet?

Wer die eigene Altersvorsorge ausschließlich auf das Versorgungswerk aufbaut, setzt alles auf eine Karte, denn die Kammern dürfen zum Großteil selbst entscheiden, wie sie ihr Geld anlegen.

Es geht nicht darum, das System schlecht zu reden. Es geht darum, ehrlich hinzuschauen:

✔ Wie hoch ist meine tatsächliche Rentenerwartung?
✔ Welche Lücke entsteht, wenn die Rendite nicht stimmt?
✔ Was tue ich heute, nicht irgendwann, um gegenzusteuern?

Altersvorsorge bedeutet nicht, einzuzahlen und zu hoffen. Es bedeutet, zu verstehen, was mit dem eigenen Geld passiert und selbst Verantwortung zu übernehmen.

Die Rente wird nicht von alleine sicher. Aber du kannst heute etwas dafür tun.

*Link zu den Quellen gern auf Anfrage

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